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Mitarbeiter der Landesforsten fällen nach «Herwart» im Harz einen Baum.

Mitarbeiter der Landesforsten fällen nach «Herwart» im Harz einen Baum. © Swen Pförtner/Archiv

Forstwirtschaft

Sturm "Herwart" hat in Wäldern Millionenschaden angerichtet

Der Herbststurm "Herwart" hat in Niedersachsens Wäldern Schaden in Millionenhöhe angerichtet. Die Landesforsten schätzen die Menge des geworfenen oder gebrochenen Holzes auf rund 160 000 Kubikmeter.

Clausthal-Zellerfeld. Betroffen seien vermutlich rund 300 000 Bäume, sagte ein Sprecher am Dienstag. Der Wert des Holzes betrage nach Schätzungen rund acht Millionen Euro. Die Landesforsten hofften aber, dass der Markt die Holzmassen zügig aufnehmen kann und der Schaden dadurch begrenzt bleibe.

"Herwart" hatte am 29. Oktober fast überall in Niedersachsen Spuren hinterlassen. Der Schadensschwerpunkt liege in den Hochlagen des Harzes, sagte der Forstsprecher. Dort seien zum Teil ganze Waldgebiete betroffen. Insgesamt fielen an einem Tag so viele Bäume um, wie sonst in drei Monaten gefällt werden. Auch im nordöstlichen Landesteil und in der Lüneburger Heide seien viele Bäume vom Sturm geworfen oder abgeknickt worden.

Im Harz werde die Aufarbeitung der Schäden ein Wettlauf gegen die Uhr. Dort sollten vor dem ersten Schnee eigentlich 200 000 neue Laubbäume gepflanzt werden. Alle Mitarbeiter und Maschinen würden nun aber gebraucht, um die Wälder aufzuräumen. Die Hauptwege und die Loipen sollen möglichst bis Weihnachten freigeräumt sein. Die Arbeiten würden aber durch die Niederschläge der vergangenen Tage erschwert. 

dpa


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