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Forstwirtschaft

Stürme drücken Ergebnis der niedersächsischen Landesforsten

Die Folgen des Orkans "Niklas" mit größeren Sturmholzmengen und damit verbunden sinkenden Preisen haben das Ergebnis der niedersächsischen Landesforsten (NLF) 2015 gedrückt.

Braunschweig. Im vergangenen Jahr habe der Gewinn 10,6 Millionen Euro betragen - nach 17,9 Millionen Euro ein Jahr zuvor, teilte der landeseigene Forstbetrieb am Mittwoch mit. Die Preisnachlässe bei Fichten- und Kiefernstammholz hätten zehn Prozent erreicht. Der Orkan "Niklas" wütete Ende März bis Anfang April 2015. Weitere Sommerstürme hätten die Marktlage im vergangenen Jahr verschärft. Die Erlöse gaben im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 125,9 Millionen Euro nach.

Die Landesforsten mussten den Angaben zufolge 300 000 Kubikmeter Sturmholz und damit 20 Prozent der Erntemenge aufarbeiten und vermarkten. Die Frischholzernte wurde bei Kiefern und Fichten zeitweise gestoppt. Der wesentliche Teil der Erlöse mit rund 80 Prozent entfalle nach wie vor auf das Holzgeschäft, sagte NLF-Präsident Klaus Merker. Insgesamt haben die Landesforsten 2015 rund 1,6 Millionen Kubikmeter Holz geerntet - ein Jahr zuvor waren es 1,7 Millionen Kubikmeter Holz.

Die Landesforsten bewirtschaften etwa 330 000 Hektar Wald, vor allem in Harz, Heide und Solling. In Niedersachsen gibt es rund 1,5 Millionen Hektar Wald. Die NLF beschäftigten zum Jahresende rund 1300 Mitarbeiter.

dpa


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