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Schifffahrt

Stückgut beflügelt Umschlag in Niedersachsens Seehäfen

Eisen, Stahl, Zellstoff und Projektladungen - das Stückgut ist das Zugpferd für den Umschlag in Niedersachsens Seehäfen. In den neun Häfen wurden im ersten Halbjahr 5,7 Millionen Tonnen Stückgut umgeschlagen, ein Plus von 7 Prozent zum Vergleichszeitraum 2015. Bei den Massengütern wie Rohöl und chemischen Grundstoffen gab es dagegen Einbußen um 11 Prozent, teilte Seaports Niedersachsen am Donnerstag mit.

Oldenburg. So liegt der Gesamtumschlag im Seeverkehr bei rund 23,8 Millionen Tonnen (Vorjahr: 25,7 Mio.). Der Umschlag von Massengütern unterliege stets auch technischen Einflüssen und üblichen Marktschwankungen, sagte Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Hafenmarketinggesellschaft Seaports.

Die höchsten Einbußen musste Wilhelmshaven mit einem Rückgang von 14 Prozent auf 12,64 Millionen Tonnen hinnehmen vor allem bedingt durch ein Minus beim flüssigen Massengut. Dagegen konnte das Containerterminal (JadeWeserPort) um rund 28 Prozent zulegen. Im ersten Halbjahr wurden rund 197 000 Container (TEU) umgeschlagen.

Den höchsten Zuwachs mit Plus 22 Prozent verzeichnete Cuxhaven. Insgesamt wurden rund 1,4 Millionen Tonnen umgeschlagen. Das Mengenwachstum beruht auf einem höheren Umschlag von Neufahrzeugen und von Offshore-Komponenten.

Zu den niedersächsischen Seehäfen gehören Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven.

dpa


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