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Thomas Bliesener, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.

Thomas Bliesener, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. © Holger Hollemann/Archiv

Kriminalität

Studie über getötete Kinder soll Aufschlüsse geben

Eine umfangreiche Studie über Kindstötungen in Deutschland am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) soll Erkenntnisse für die Prävention bringen.

Hannover. "Manche Delikte treten in der öffentlichen Wahrnehmung stark in den Vordergrund, dabei sind sie sehr selten", sagt KFN-Direktor Thomas Bliesener der dpa. So seien Sexualmorde sehr selten. Die Wissenschaftler haben die Strafakten zu 535 getöteten Mädchen und Jungen unter sechs Jahren im Zeitraum von 1997 bis 2006 untersucht. 37 Prozent dieser Opfer waren Kinder, die unmittelbar nach der Geburt von ihren Müttern umgebracht wurden. Diese Frauen hatten ihre Schwangerschaft zuvor verheimlicht oder ganz verdrängt.

dpa


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