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Zwei Schüler prügeln sich auf einem Schulhof.

Zwei Schüler prügeln sich auf einem Schulhof. © Oliver Berg/Archiv

Gesellschaft

Studie: Weniger Gewalt unter Jugendlichen

Die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen in Niedersachsen hat abgenommen. Das berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Donnerstag) und beruft sich dabei auf eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.

Hannover. Die Wissenschaftler hätten im Zweijahresabstand rund 10 000 Neuntklässler zu ihren Erfahrungen befragt - als Opfer und Täter. "Wir verzeichnen einen erkennbaren Rückgang der Jugendkriminalität" zitiert die Zeitung eine der Verfasserinnen der Studie. So sei der Anteil jugendlicher Gewalttäter gesunken. Gründe sind laut dem Bericht unter anderem ein geringerer Alkoholkonsum der jungen Leute, eine größere Bereitschaft von Lehrern zu intervenieren sowie eine stärker den Kindern zugewandte Erziehung von Eltern.

"Wenn in den Elternhäusern wenig oder gar nicht geschlagen wird, zahlt sich das positiv aus", sagte die Kriminologin der Zeitung. Jugendliche seien aber noch immer recht oft Gewalt ausgesetzt. So habe etwa jeder vierte Befragte in seinem Leben physische Gewalt erleben müssen. Dazu rechnen die Forscher laut Zeitung neben Körperverletzungen und sexueller Gewalt auch Raub oder Erpressung durch Gewaltandrohung.

dpa


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