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Ein BMW Elektro-Auto an einer Ladesäule.

Ein BMW Elektro-Auto an einer Ladesäule. © Jan Woitas/Archiv

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Stromnetz muss für Elektro-Autos kräftig wachsen

Auf Stromkunden kommen wegen der massiven Ausbaupläne für die Elektromobilität neue Kosten zu. Um die Ladesäulen für Elektroautos mit Strom zu versorgen, müsse das Stromnetz spürbar ausgebaut werden, erklärte ein Sprecher der Bundesnetzagentur.

Berlin. Das gelte für Verteilnetze und die großen Stromautobahnen. Bezahlt werden Netzausbauten von den Stromkunden über Aufschläge auf den Strompreis. Die Region Hannover - Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg kritisiert dagegen die "Schnellladelücke" zwischen Hamburg und Hannover entlang der A7 und fordert weiteren Ausbau.

Die Bundesregierung hat das Ziel von einer Million Elektro-Autos bis 2020 ausgegeben. Allein dafür sind nach Schätzung der Nationalen Plattform Elektromobilität rund 70 000 Ladepunkte und gut 7100 Schnellladesäulen erforderlich. Bisher gibt es laut Branchenverband BDEW gerade einmal ein Zehntel davon.

Schon jetzt machen die Netzentgelte rund ein Viertel des Strompreises für Haushaltskunden aus. Gleichzeitig wollen die deutschen Autobauer ihr Angebot an Elektroautos massiv ausbauen.

Wie viel der Anschluss der Säulen kosten werde, lässt sich laut BDEW noch nicht genau beziffern. Die bisher veranschlagten Kosten für den Netzausbau in den kommenden Jahren ohne Ladesäulen betragen bereits mehr als 30 Milliarden Euro.

dpa


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