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Das Logo der Gilde Brauerei ist auf dem Gebäude in Hannover zu sehen.

Das Logo der Gilde Brauerei ist auf dem Gebäude in Hannover zu sehen. © Peter Steffen/Archiv

Getränke

Streit um Löhne nach Übernahme von Gilde-Brauerei

Nach Übernahme der Traditionsbrauerei Gilde in Hannover durch eine mittelständische Brauereigruppe gibt es Streit um einen Haustarifvertrag. Rund ein Dutzend Beschäftigte protestierten am Dienstag gegen eine tarifliche Schlechterstellung neuer Angestellter.

Hannover. Wie Verhandlungsführerin Lena Melcher von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sagte, hätten die rund 80 Beschäftigten beim Verkauf durch den US-Konzern Anheuser-Busch InBev ihre tariflichen Ansprüche behalten. Seitdem seien rund 40 Arbeitnehmer hinzugekommen, aber ohne Tarifvertrag.

Während die Alt-Angestellten 19,80 Euro Stundenlohn bekämen, liege dieser bei den neuen Kollegen nur zwischen 11,48 Euro und 12,50 Euro, so Melcher. "Tarifliche Unterschiede bedeuten langfristig eine massive Spaltung der Belegschaft." Die NGG forderte eine schrittweise Anhebung auf das ursprüngliche Tarifniveau. Gilde-Geschäftsführer Mike Gärtner wies die Gewerkschaftsforderung zurück, stellte aber dennoch deutliche Lohnerhöhungen für die neuen Kollegen zum 1. September in Aussicht. Seit dem Jahreswechsel befindet die Gilde-Brauerei sich in Besitz einer Brauereigruppe unter dem Dach der TCB Beteiligungsgesellschaft.

dpa


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