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Streik der Lokführer.

Streik der Lokführer. © Susann Prautsch/Archiv

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Streik legt Bahnverkehr im Norden lahm: Pendler stark betroffen

Tausende Pendler und Reisende haben am Donnerstagmorgen im Norden erneut die Auswirkungen des Bahnstreiks der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) zu spüren bekommen.

Hamburg. "Wir können nur noch zwischen 15 und 60 Prozent des ursprünglichen Regionalverkehrs abdecken, im Fernverkehr sind die Auswirkungen noch gravierender", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Donnerstagmorgen.

Demnach seien im Fernverkehr nur noch ein Drittel der Züge planmäßig unterwegs. Stark genutzte Regionalstrecken wie Hamburg-Kiel sowie Hamburg-Lübeck verkehrten im Stundentakt. In Hamburg fallen laut Bahn mehr als fünfzig Prozent der S-Bahnverbindungen aus.

Trotz massiver Beeinträchtigungen ist der Norden jedoch vergleichsweise weniger betroffen. So werde der Verkehr vor allem in Berlin, Potsdam, Mannheim, Halle und München durch Ausfälle beeinträchtigt, sagte der Sprecher. "Grund dafür ist, dass die Streikbereitschaft im Norden geringer ausfällt als in anderen Regionen.".

Schon seit Dienstagnacht verkehren Züge nach einem ausgedünnten Ersatzfahrplan. Es ist bereits das neunte Mal seit September, dass Bahnreisende wegen des Lokführer-Streiks Wartezeiten und Behinderungen hinnehmen müssen. Wie lange die neue Streikrunde dauern soll, ließ die GDL offen.

dpa


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