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Das Landgericht Lüneburg.

Das Landgericht Lüneburg. © Philipp Schulze/Archiv

Justiz

Strafurteil nach Celler Krawallen rechtskräftig

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil zu den Krawallen zwischen jesidischen Kurden und muslimischen Tschetschenen in Celle bestätigt. Dabei waren im vergangenen Herbst mehrere Hundert Kontrahenten aneinandergeraten, angeheizt durch die blutigen Konflikte in Syrien und dem Irak.

Lüneburg. Die Kurden sollen die Muslime für Salafisten gehalten haben und davon ausgegangen sein, dass diese die Gräueltaten der Terrormiliz Islamischer Staat billigten.

Weder der Angeklagte noch ein Nebenkläger hatten Erfolg mit ihrem Versuch, gegen das Urteil vorzugehen, wie aus zwei am Montag veröffentlichen Beschlüssen des BGH hervorgeht.

Das hatte einen 31-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Deutsche mit kurdischen Wurzeln hatte zugegeben, einen Tschetschenen mit einem Schlagstock attackiert zu haben. Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Kopf. Zuvor hatten andere Jesiden auf den 52-Jährigen eingeschlagen, der dabei eine Gesichtsfraktur, einen Armbruch und gebrochene Rippen erlitt. Der 52-Jährige war im Lüneburger Prozess als Nebenkläger aufgetreten.

dpa


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