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Ernte in Niedersachsen.

Ernte in Niedersachsen. © Julian Stratenschulte/Archiv

Agrar

Statistiker erwarten Getreideernte von 6,4 Millionen Tonnen

Die Getreideernte in Niedersachsen dürfte bei verkleinerten Anbauflächen in diesem Jahr rund 6,4 Millionen Tonnen bringen. 2015 waren es 6,85 Millionen Tonnen.

Hannover. Das sei ein Minus von 7,3 Prozent, teilte das Landesamt für Statistik (LSN) am Montag mit. Die Hektarerträge würden um knapp 5 Prozent unter denen des guten Vorjahres liegen. Im Vergleich zum Durchschnittswert der Jahre 2010 bis 2015 lägen sie damit trotz des kühlen und nassen Frühjahrs leicht über dem Mittel. Nach repräsentativ ausgewerteten aktuellen Ernteproben aus dem ganzen Land ist die Anbaufläche um 2,7 Prozent auf 826 600 Hektar gesunken. Zuvor hatten Landwirtschaftskammer und Landvolk schwächere Erträge angekündigt.

Getreide bleibt laut Landesamt die mit Abstand wichtigste Anbaufrucht in Niedersachsen. Die Fläche für Winterweizen nahm um 5,6 Prozent ab. Auch Roggen und Triticale wurden weniger angebaut. Dagegen konnte Gerste erneut eine Steigerung verzeichnen. Beim Silomais, vor allem als Tierfutter und zur Energiegewinnung angebaut, sank die Fläche um 2,3 Prozent auf 508 100 Hektar. "Körnermais wird in Niedersachsen immer weniger angebaut", sagte LSN-Mitarbeiterin Silke Dahl. Seine Anbaufläche habe sich im Vergleich mit 2012 halbiert und liege nun bei 58 100 Hektar. Hohe Zuwachsraten verzeichne der Anbau von Ackerbohnen (plus 41 Prozent) und Erbsen (plus 21 Prozent).

dpa


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