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Schiffbau

Stapellauf für "Öko-Schute" mit Flüssiggasantrieb

Auf der Weser zwischen Bremerhaven und Bremen wird künftig erstmals eine mit umweltfreundlichem Flüssiggas betriebene Baggergutschute unterwegs sein. Das 70,50 Meter lange und 10,50 Meter breite Spezialschiff lief am Donnerstag bei einer niederländischen Werft in Foxhol vom Stapel.

Foxhol/Bremen. "Liquified Natural Gas" (LNG) ist der derzeit schadstoffärmste fossile Brennstoff, der in der Schifffahrt einsetzbar ist.

Die Baggergutschute soll auf den Namen "greenports 1" getauft werden. Kostenpunkt des Neubaus: 4,9 Millionen Euro. Das Pilotprojekt des Hafendienstleisters Bremenports wird von der EU-Kommission mit 1,65 Millionen Euro gefördert. Bremenports-Chef Robert Howe sprach von einem wichtigen Tag für die Häfen in Bremerhaven und Bremen.

LNG biete eine umwelt- und klimaschonende Alternative zu herkömmlichen Treibstoffen. Der Ausstoß von Schwefeloxiden und Feinstaub lasse sich dadurch vollständig vermeiden. "Die Stickoxidemissionen werden um etwa 85 Prozent verringert, beim Kohlendioxid sind es immerhin etwa 20 Prozent", sagte Howe.

Das Schiff soll in der zweiten Jahreshälfte in die Bremenports-Flotte aufgenommen werden und regelmäßig Hafenschlick aus Bremerhaven über die Weser zur Baggergutdeponie Bremen-Seehausen transportieren.

dpa


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