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Niedersäschsisches Ministerium für Wirschaft, Arbeit und Verkehr.

Niedersäschsisches Ministerium für Wirschaft, Arbeit und Verkehr. © Jochen Lübke/Archiv

Rohstoffe

Stahlindustrie will mehr EU-Einsatz gegen Dumping aus China

Im Kampf gegen Billig-Importe aus China rufen im Stahlland Niedersachsen Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmer die EU um Hilfe. Chinas Stahlindustrie behindere mit staatlich gestützten Dumping-Preisen den fairen Wettbewerb, heißt es in einer am Montag in Hannover verabschiedeten Erklärung des Wirtschaftsministeriums, der Gewerkschaft IG Metall und der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Hannover. Das Bündnis kritisiert die europäische Handelspolitik als viel zu schwerfällig. So liefen Klageverfahren überhaupt erst an, wenn der Nachweis einer "erheblichen Schädigung über einen Zeitraum von 12 Monaten" erbracht ist. Daher dauere es in der Europäischen Union rund 20 Monate und damit doppelt so lang wie in den USA, bis Bemühungen zum Schutz der heimischen Industrie greifen. "Das Prüfverfahren muss daher deutlich verkürzt werden", fordern die Unterzeichner.

dpa


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