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Stahlgipfel in Bremen - Sorge um die Zukunft der Branche

Gewerkschaften, Unternehmen und Politik haben im Bremer Rathaus ein Bekenntnis zum Stahlstandort der Hansestadt abgegeben. Bei einem Treffen warnte der Vorstandschef des ArcelorMittal-Werkes, Dietmar Ringel, am Dienstag in Bremen vor den Risiken chinesischen Billig-Stahls.

Bremen. Die Importe aus China in die EU seien in den letzten Monaten drastisch angestiegen und diese Produkte würden bei guter Qualität zu Dumpingpreisen auf dem Markt angeboten, sagte Ringel. Notwendig sei eine zügige und konsequente Anwendung des EU-Handelsschutzinstrumentariums, um Schaden von der heimischen Industrie abzuwehren.

Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) betonte die Bedeutung des ArcelorMittal-Werkes mit seinen 3500 Arbeitsplätzen. "Der Senat wird alle Anstrengungen unternehmen, um die Zukunft der Stahlherstellung in Bremen und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern", sagte Sieling.

Die Geschäftsführerin der IG Metall Bremen, Ute Buggeln, warnte. Es sei absurd, wenn ArcelorMittal Bremen, das zu den modernsten und saubersten Werken weltweit zähle, der Gefahr einer Schließung ausgesetzt werde, um Stahl künftig in Ländern wie China produzieren zu lassen, die 40 Prozent mehr Kohlendioxid in die Luft bliesen.

dpa


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