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Kriminalität

Stadtmitarbeiter soll mit Parkscheinen gehandelt haben

Weil er unter der Hand mit Parkscheinen gehandelt haben soll, hat Lüneburg einem städtischen Mitarbeiter fristlos gekündigt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Lüneburg. Die Stadt gehe von rund 30 000 Euro Schaden aus, hatte die Lüneburger "Landeszeitung" berichtet. Die Stadt habe Strafanzeige gestellt und dem an eine Tochterfirma abgestellten Mann fristlos gekündigt, bestätigte eine Stadtsprecherin. Sonst wollte sie sich zu dem laufenden Verfahren nicht äußern.

Der Mann steht ihm Verdacht, rund 3000 Tickets für mehrere Parkhäuser gedruckt und weitergegeben zu haben. Abnehmer der Karten, mit denen man aus den Parkhäusern fahren kann, sollen sich per WhatsApp bei ihm bedankt haben. Noch unklar sei, ob der Mitarbeiter die Parkscheine verschenkte, verkaufte oder für andere Gegenleistungen abgab.

Der Mann klagt nach dem Bericht gegen seine Kündigung vor dem Arbeitsgericht Lüneburg, das einen Vergleichsvorschlag machte. Danach soll die fristlose in eine ordentliche Kündigung zum 30. Juni umgewandelt werden. Nun müsse der Verwaltungssausschuss der Stadt darüber entscheiden, sagte die Sprecherin.

dpa


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