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Stadt Dinklage hat gefundenes Gold noch nicht verkauft

Nach dem Fund von sieben Plastikboxen mit Bargeld und Goldmünzen vor rund einem Jahr in Dinklage, beobachtet die Stadt im Landkreis Vechta weiter den Goldpreis.

Dinklage. Noch gebe es keine Notwendigkeit, das Gold zu verkaufen, sagte der Vertreter der Bürgermeisters, Carl Heinz Putthoff, am Dienstag. Die Dosen mit Geldscheinen und Goldmünzen unterschiedlicher Prägungen waren im Juni 2016 aufgetaucht. Arbeiter fanden sie bei Baggerarbeiten auf einem Friedhof. Über den Wert verrät die Stadt nichts. Ein Eigentümer hat sich bislang nicht gemeldet.

Nach dem Verstreichen einer Frist ist es der Stadt seit rund drei Monaten erlaubt, das Gold zu verwerten, zu versteigern oder zu verkaufen. In den Haushalt eingeplant werden darf das Geld allerdings frühestens Ende März 2020, wie Putthoff sagte. Bis dahin könne sich der Eigentümer noch melden und hätte Anspruch auf den Wert des Fundes. Die Stadt werde versuchen, den größtmöglichen monetären Gewinn aus dem Fund zu machen, hatte Bürgermeister Frank Bittner Ende März angekündigt.

Nach der Rechtsauffassung der Stadt sind die Boxen mit dem wertvollen Inhalt sogenannte unanbringbare Sachen. "Es handelt sich nicht um eine Fundsache", betonte Bittner im März und erklärte: "Finden kann man nur, was andere verloren haben - so die momentane Rechtsauffassung." Gerichtsurteile zu einem solchen Fall gebe es bislang nicht. Die Auslegung kommt der Stadt zugute, denn so greift das Fundrecht nicht. Nach dem Fundrecht hätte der Finder nach einer gewissen Zeit ein Recht auf den Fund, wenn sich kein Eigentümer meldet.

dpa


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