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Staatsschutz ermittelt nach Brand in Flüchtlingsunterkunft

Nach der Brandstiftung in einer geplanten Unterkunft für Flüchtlinge in Bad Bevensen ermitteln die Behörden wegen eines möglichen politischen Hintergrundes. "Ein ausländer- oder flüchtlingsfeindliches Motiv ist nicht unwahrscheinlich", sagte Polizeisprecher Kai Richter am Montag in Lüneburg.

Bad Bevensen. Der für Straftaten mit politischem Hintergrund zuständige Staatsschutz habe die Arbeit aufgenommen, eine eigene Ermittlungsgruppe sei eingerichtet worden. Vor Abschluss der Ermittlungen sei aber auch Vandalismus nicht ganz auszuschließen.

Unbekannte hatten am Sonntag in dem früheren Supermarkt ein Feuer gelegt, die Wasserhähne aufgedreht und die Abflüsse verstopft. Die Feuerwehr konnte den Schwelbrand im Dachstuhl löschen. Ein Sachverständiger muss nun klären, ob die Dachkonstruktion nachhaltig geschädigt ist. Der Landkreis Uelzen hatte das Gebäude ab Anfang kommenden Jahres für rund 170 Flüchtlinge nutzen wollen, die derzeit in zwei Turnhallen von Uelzener Schulen untergebracht sind.

Bad Bevensens Bürgermeister Martin Feller (Grüne) rief am Montag dazu auf, an einer für den 19. Dezember geplanten Demonstration der Antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen gegen Rassismus teilzunehmen. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund und andere Organisationen unterstützen die Demonstration.

dpa


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