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Das Audi-Werk in Ingolstadt.

Das Audi-Werk in Ingolstadt. © Armin Weigel/Archiv

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Staatsanwaltschaft leitet Prüfverfahren gegen Audi ein

Im Zuge des VW-Abgasskandals hat die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ein Prüfverfahren gegen die VW-Tochter Audi aufgenommen. "Wir haben ein Prüfverfahren in Bezug auf die Firma Audi eingeleitet", sagte Oberstaatsanwalt Wolfram Herrle den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

Ingolstadt. "Wir prüfen derzeit alle Fakten, um entscheiden zu können, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden muss", wurde Herrle weiter zitiert. Bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt war am Dienstagabend dazu keine Stellungnahme zu erhalten.

Seine Behörde sei gleich nach Bekanntwerden des VW-Skandals aktiv geworden und stehe in engem Austausch mit der Staatsanwaltschaft in Braunschweig, erklärte Herrle demnach weiter. Eventuell würden die Verfahren auch bei einer Staatsanwaltschaft gebündelt. Ingolstadt ist der Stammsitz der VW-Tochter Audi AG. Die Frage, ob gegen mögliche Verantwortliche im Audi-Management ermittelt werden müsse, könne noch nicht beantwortet werden, sagte Herrle.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte am Montag gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei Audi sind nach Angaben des Konzerns mehr als zwei Millionen Fahrzeuge mit manipulierten Dieselmotoren ausgestattet.

dpa


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