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Staatsanwälte aus Hannover als Zeugen im Edathy-Ausschuss

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Edathy-Affäre befragt heute die Oberstaatsanwälte Thomas Klinge und Jörg Fröhlich aus Hannover. Die Staatsanwaltschaft in der niedersächsischen Landeshauptstadt hatte gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy ermittelt und ihn wegen des Besitzes von Kinderpornografie angeklagt.

Berlin. Nach den beiden Ermittlern aus Hannover soll der Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Klaus-Dieter Fritsche, befragt werden. Fritsche war 2013, damals noch in seiner Funktion als Staatssekretär im Bundesinnenministerium, vom Bundeskriminalamt über den Kinderporno-Verdacht gegen Edathy informiert worden.

Der Ausschuss will nun von Fritsche wissen, ob er dem damaligen Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) geraten hatte, SPD-Chef Sigmar Gabriel über den Verdacht gegen Edathy zu informieren. Friedrich war als Folge dieser Indiskretion zurückgetreten. Die Staatsanwaltschaft stellte ihre Ermittlungen gegen Friedrich wegen Geheimnisverrats später wegen geringer Schuld ein.

dpa


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