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Mitte nächster Woche soll ein Ergebnis der Spurenauswertung vorliegen.

Mitte nächster Woche soll ein Ergebnis der Spurenauswertung vorliegen. © P. von Ditfurth/Archiv

Kriminalität

Spurenauswertung nach Familiendrama dauert an

Nach dem Familiendrama mit vier Toten dauert die Spurenauswertung der Ermittler in Hannover an. Zentral ist dabei die Frage, ob die 35-Jährige, die ihre beiden Kinder und sich selbst umbrachte, auch für den gewaltsamen Tod ihres Ehemannes verantwortlich ist.

Hannover. Der 41-Jährige war am Dienstag von seinen Eltern erstochen in seinem Haus im Vorort Gleidingen gefunden worden. Die Leichen der Mutter und Kinder fand die Polizei wenig später in einer Wohnung in Hannover. "Mit einem Ergebnis der Spurenauswertung rechnen wir Mitte nächster Woche", sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Donnerstag.

Medienberichten zufolge war die 35-Jährige seit längerer Zeit psychisch krank gewesen. Nachbarn zufolge hatte sich das Paar vor einiger Zeit getrennt. Das getötete dreijährige Mädchen hatte eine Kindertagesstätte in Gleidingen, der getötete neunjährige Sohn die örtliche Grundschule besucht. In der Schule gab es am Mittwoch eine Trauerfeier in der Aula, wie die Landesschulbehörde auf dpa-Anfrage mitteilte. "Die Kinder trauern in Begleitung ihrer Lehrkräfte und werden zusätzlich von den Schulpsychologen und dem Notfallseelsorger begleitet", erklärte ein Behördensprecher am Donnerstag.

dpa


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