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Eine archäologische Mitarbeiterin.

Eine archäologische Mitarbeiterin. © Swen Pförtner

Archäologie

Spuren von mehr als 50 Steinzeithäusern

Eine etwa 7000 Jahre alte Steinzeit-Siedlung im Kreis Göttingen war größer als bisher bekannt. Das haben aktuelle Grabungen ergeben. Auf dem Areal in Rosdorf, das in Teilen schon früher untersucht worden war, lassen sich mittlerweile die Spuren von 52 Häusern aus der Zeit der sogenannten Linienbandkeramik (5500-4900 v.

Rosdorf. Chr.) nachweisen, sagte Kreisarchäologin Andrea Bulla am Mittwoch. Nach Angaben des Landesarchäologen Henning Haßmann handelt es sich um die größte bisher in Niedersachsen untersuchte Siedlung dieser Kultur.

Die aus Baumstämmen errichteten und mit Flechtwerk und Lehm abgedichteten Gebäude dieser ersten Bauern seien bis zu 30 Meter lang, 6,50 Meter breit und 2 Meter hoch gewesen, sagte Grabungsleiter Eberhardt Kettlitz. Die Häuser standen allerdings nicht gleichzeitig. Auf dem Gelände wurde über Jahrhunderte immer wieder neu gebaut. Bei der aktuellen Grabung wurden auch zahlreiche Gebrauchsgegenstände aus Keramik und Stein gefunden.

dpa


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