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Gesellschaft

Spur von Retter im Weltkrieg führt in Dorf

Die Suche eines Neuseeländers nach dem Verbleib des Retters seines Großvaters könnte bald ein glückliches Ende finden. Die Verwandten des deutschen Soldaten Heinrich Held leben in der kleinen niedersächsischen Gemeinde Barum - und warten auf eine Nachricht des Neuseeländers Hayden Cullen.

Barum. "Es wäre schön, wenn er sich meldet", sagte Helds Großnichte Anja Rabe der Deutschen Presse-Agentur. Held hatte Cullens schwer verletzten Großvater 1918 während eines Gefechts in Frankreich in Sicherheit gebracht.

Held schenkte dem Neuseeländer damals eine Brieftasche mit der Inschrift "H. Held" mit der Adresse Eppensen - heute ein Ortsteil von Barum (Kreis Uelzen). Diese brachte 99 Jahre später den entscheidenden Hinweis. Ein Stadtarchivar aus der Region wurde durch die Medien auf Cullens Suche aufmerksam. In alten Kirchenbüchern entdeckte er den 1898 geborenen Heinrich Held aus Eppensen, der 1929 starb, ohne Kinder zu hinterlassen.

Held hatte aber eine Schwester, wie der Eppenser Hobbyhistoriker Jürgen Könneker herausfand. Diese heiratete später den Kaufmann des Ortes und bekam eine Tochter: Die Mutter von Anja Rabe. Cullen selbst war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Er befindet sich zurzeit wegen einer Gedenkfeier des neuseeländischen Militärs in Belgien.

dpa


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