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Die Fotoarbeit «Hanami» von Sascha Weidner im Sprengel Museum in Hannover.

Die Fotoarbeit «Hanami» von Sascha Weidner im Sprengel Museum in Hannover. © Holger Hollemann

Ausstellungen

Sprengel Museum präsentiert Nachlass von Sascha Weidner

Die bisher größte Einzelausstellung mit Werken des 2015 gestorbenen Fotografen Sascha Weidner präsentiert das Sprengel Museum Hannover von diesem Samstag an.

Hannover. Unter der Titel "It's all connected somehow" sind rund 120 Arbeiten aus dem Nachlass zu sehen, der seit Ende 2016 dank einer umfangreichen Schenkung in Hannover verwahrt wird. Der 1974 geborene Weidner bezeichnete sich selbst als "rastlos suchenden Romantiker". Seine Fotografien entstanden in Los Angeles, Berlin, Frankfurt, Sydney, Kyoto oder Peking sowie an vielen unbekannten Orten.

"Weidner rang dem Sichtbaren stets nahezu unglaubliche Bilder ab", sagte Kuratorin Inka Schube am Donnerstag. Schönheit gehe bei ihm einher mit Vergänglichkeit, Melancholie paare sich mit lebensbejahendem Überschwang. Die Kuratorin kannte den in Georgsmarienhütte bei Osnabrück geborenen Fotokünstler gut.

Sascha Weidner war Meisterschüler von Dörte Eißfeldt, Professorin an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Er sei von so unterschiedlichen Fotografen wie William Eggleston, Nan Goldin oder Wolfgang Tillmans beeinflusst worden, sagte Schube. Der Nachlass umfasst neben rund 200 Werken auch das Negativ- und Bilddatenarchiv sowie die Aufzeichnungen des Künstlers.

Weidner starb überraschend im April 2015 bei den Recherchen für ein Buch über Niedersachsen in Ostfriesland. Anlässlich der bis zum 19. November laufenden Ausstellung erscheint auch ein Künstlerbuch mit dem Titel "Sascha Weidner: The Far Flowered Shore".

dpa


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