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Sparkasse Hannover: Filialen schließen und Stellen abbauen

Angesichts anhaltender Niedrigzinsen und eines geänderten Kundenverhaltens will die Sparkasse Hannover 19 Standorte bis Ende 2019 schließen oder zu größeren Standorten zusammenfassen.

Hannover. Das gab das bundesweit zu den größeren Sparkassen zählende Geldhaus am Donnerstag in Hannover bekannt. Parallel dazu sollten im gleichen Zeitraum 200 Vollzeitstellen abgebaut werden, ohne dass es dabei zu Kündigungen kommt. Die Gewerkschaft Verdi meinte mit Blick auf die Mitarbeiter: "Der geplante Umbau darf nur mit den Beschäftigten erfolgen - nicht gegen sie." Die Sparkasse reagiert auf absehbar sinkende Gewinne und eine resultierende Lücke beim Eigenkapital.

Schon Ende August hatte Sparkassenverbandschef Thomas Mang Niedersachsens 45 Sparkassen wegen des schwieriger werdenden Umfelds einen 15-prozentigen Einbruch beim Betriebsergebnis in diesem Jahr vorhergesagt. Die Niedrigzinsphase sei eine Herausforderung, die die Geldhäuser unter anderem mit Kosteneinsparungen, Digitalisierung und höheren Provisionserlösen auffangen wollen.

Mehr als 50 Prozent der Kunden wickelten heute ihre Geschäfte online ab. Das Vertriebsnetz der Sparkassen schrumpfte vor diesem Hintergrund von 1100 im Vorjahr auf nun knapp 1000 Filialen. Die Zahl der Arbeitsplätze sank seit 2014 von 25 000 auf heute 22 800.

dpa


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