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Boris Pistorius spricht im Landtag in Hannover.

Boris Pistorius spricht im Landtag in Hannover. © Holger Hollemann/Archiv

Landtag

Spätaussiedler stellen 4,4 Prozent der Bevölkerung

Niedersachsen hat in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres 191 Spätaussiedler und mitreisende Familienangehörige aufgenommen. Im gesamten Jahr 2015 betrug die Zahl 624, im Jahr davor 554. Dies teilte die Landesregierung am Donnerstag auf eine Anfrage der CDU im Landtag mit.

Hannover. Die führenden Herkunftsländer sind seit Jahren die Russische Föderation, Kasachstan und die Ukraine.

Nach Angaben des Mikrozensus lebten 2014 rund 340 000 Russlanddeutsche in Niedersachsen. Der Anteil der Spätaussiedler an der niedersächsischen Bevölkerung betrug demnach 2014 im landesweiten Durchschnitt 4,4 Prozent. Dabei sind regionale Schwankungen zu beobachten: In den Landkreisen Ammerland und Cloppenburg sowie in Delmenhorst und Oldenburg machten Spätaussiedler 6,3 Prozent der Bevölkerung aus. In Emden, Wilhelmshaven sowie in den Landkreisen Leer, Aurich, Friesland und Wesermarsch betrug ihr Anteil 2,2 Prozent.

"Der ganz überwiegende Teil der Russlanddeutschen ist in Deutschland gut integriert", sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD). Er verwies auf eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Diese kam zu dem Schluss, die Aussiedler seien mit einem vergleichsweise hohen Bildungsstand nach Deutschland gekommen, fänden sich vergleichsweise gut auf dem Arbeitsmarkt zurecht und seien aktiv um die Integration in die Gesellschaft bemüht.

dpa


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