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Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). © R.Hirschberger/Archiv

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Sozialprojekte mit Regine-Hildebrandt-Preis ausgezeichnet

Vor 15 Jahren starb Regine Hildebrandt. Vergessen ist die warmherzige Politikerin nicht. Mit einem nach ihr benannten Preis werden soziale Projekte ausgezeichnet.

Potsdam/Berlin. Drei Sozialprojekte sind in Berlin mit dem Regine-Hildebrandt-Preis 2016 ausgezeichnet worden. Der mit insgesamt 20 000 Euro dotierte Preis ging am Samstag an die Vereine "Kids & Co" (Berlin), "Afghanische Frauen in München" und "Arbeit und Dritte Welt" (Hildesheim).

Hildebrandt war Brandenburgs erste Sozialministerin und als "Mutter Courage des Ostens" weit über das Land hinaus populär. Vor 15 Jahren - am 26. November 2001 - erlag sie im Alter von 60 Jahren den Folgen einer Krebserkrankung. Der SPD-Parteivorstand hatte den erstmals 2002 vergebenen Regine-Hildebrandt-Preis der deutschen Sozialdemokratie gestiftet, um das Lebenswerk der Politikerin zu würdigen.

"Sie war im besten Sinne des Wortes populär, ohne je populistisch zu agieren", erklärte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zum 15. Todestag von Hildebrandt. "Sie hat den Menschen die ungeschminkte Wahrheit gesagt und sie zugleich zu eigenem Handeln aufgerüttelt. So gab sie Orientierung, Halt und Identität in einer Zeit, als sich Gewissheiten täglich in Luft auflösten." Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) meinte auf Twitter: "Ihr Mut & ihre Courage fehlen."

dpa


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