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Stephan Weil.© dpa

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Sonntagsfrage: Es reicht nicht mehr für Rot-Grün

Seit zweieinhalb Jahren regiert Rot-Grün in Niedersachsen. Sechs von zehn Niedersachsen sind zufrieden mit der Arbeit der Koalition – wäre am Sonntag Wahl, würde es aber dennoch nicht mehr für eine Mehrheit reichen. Das zeigt eine gestern veröffentlichte repräsentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR.

Hannover. In der Sonntagsfrage kommt Rot-Grün auf 45 Prozent – die Koalition könnte aber nicht allein weiterregieren, weil neben der CDU (40 Prozent) auch FDP und Linke (je fünf Prozent) im Parlament wären. Möglich wäre etwa eine CDU-geführte Große Koalition oder Rot-Rot-Grün.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ist mit Abstand der bekannteste und beliebste Politiker im Land. Nur jeder achte wahlberechtigte Niedersachse kann mit seinem Namen nichts anfangen. Auf Platz zwei folgt sein Vorgänger: David McAllister (CDU), 56 Prozent sind mit ihm zufrieden oder gar sehr zufrieden. „Natürlich freue ich mich auch über meine persönlichen Werte. Sie sind für mich vor allem ein schöner Ansporn“, sagte Weil gestern Abend.

Doch kaum einer kennt sein Kabinett. Zwei von drei Befragten (67 Prozent) konnten kein Urteil über Gabriele Heinen-Kljajić, der Grünen-Wissenschaftsministerin, fällen. Fast ebenso unbekannt sind Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD, 63 Prozent), Jusitzministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne, 61 Prozent) oder Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) (55 Prozent). Prominentester Grüner im Kabinett ist Umweltminister und Vize-Ministerpräsident Stefan Wenzel, doch auch ihn kennen vier von zehn Niedersachsen (42 Prozent) nicht.


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