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Sonderpreis für "Der Gespensterschiff-Prozess"

Die Nordwestradio-Produktion "Der Gespensterschiff-Prozess" ist mit dem erstmals vergebenen Jury- Sonderpreis des Katholischen Medienpreises ausgezeichnet worden.

Bremen/Bonn. Das teilte Radio Bremen am Dienstag mit. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert. Die Journalistin Christina Fee Moebus erinnert in ihrer Crossmedia-Serie mit drei digital animierten Mini-Hörspielen an die Folterungen der NSDAP-Sturmabteilung (SA) auf einem ausgemusterten Marineschiff mitten in Bremerhaven, wo die Nazis vom Sommer bis zum Herbst 1933 politische Gefangene verhörten und misshandelten.

Die Bremerhavener nannten das ehemalige Minensuchboot wegen der Schreie der Gefolterten "Gespensterschiff". Das Projekt sei "ein zeitgemäß aufbereitetes Stück lokaler Erinnerungskultur, frei von moralisierender Kommentierung", so die Jury in ihrer Begründung. "Die Journalistin hat auf zeitgemäße Weise einen traurigen Schatz gehoben, der bewahrt gehört, aus Respekt vor den Opfern." Der Katholische Medienpreis wird seit 2003 jährlich von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten und dem Katholischen Medienverband ausgeschrieben. Der Sonderpreis wurde 2017 aber erstmals vergeben.

dpa


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