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Gedenkstätten

Sonderausstellung in Esterwegen zeigt KZ-Architektur

Die Gedenkstätte Esterwegen bei Papenburg zeigt vom kommenden Wochenende an eine Ausstellung über den Architekten Bernhard Kuiper. Dabei gehe es um die Verwandlung von Kulturlandschaften in Stätten von Terror und Mord, teilte der Landkreis Emsland am Dienstag mit.

Esterwegen. Der aus dem ostfriesischen Rheiderland stammende Kuiper gestaltete ab 1934 das Konzentrationslager in Esterwegen um. In dem Lager mussten die Häftlinge die emsländische Moorlandschaften kultivieren. Nach seinen Plänen mussten die Insassen unter anderem einen Park mit Teich, ein Schwimmbad und ein repräsentatives Haupttor errichten. 1936 wurde Kuiper mit den Planungen für das KZ Sachsenhausen bei Berlin betraut. Nach dem Krieg war er als freier Architekt in Leer tätig und starb 1988.

Die Ausstellung mit dem provokanten Titel "Das schönste Konzentrationslager Deutschlands ("Lagerarchitekt" Bernhard Kuiper)" wurde von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten - Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen zusammen mit der Gedenkstätte Esterwegen erarbeitet. Sie war bereits in Sachsenhausen zu sehen.

dpa


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