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Streiks

Slowakische Volkswagen-Mitarbeiter beginnen Streik

Bei Volkswagen in der Slowakei hat am Dienstag der erste Streik der 25-jährigen Firmengeschichte begonnen. Zuvor hatte die Firmenleitung die Forderung der Gewerkschaft nach einer Lohnerhöhung um 16 Prozent als unrealistisch abgelehnt.

Bratislava. Mit einem durchschnittlichen Bruttolohn von 1800 Euro pro Monat sei die Bezahlung bei VW doppelt so hoch wie das landesweite Durchschnittseinkommen, argumentierte die Unternehmensführung. Der Autobauer hat rund 12 000 Beschäftigte in der Slowakei.

Die Belegschaftsvertreter wiederum argumentieren damit, dass die slowakischen VW-Mitarbeiter seit Jahren trotz hoher Produktivität geringere Löhne als die Beschäftigten an anderen Standorten des Weltkonzerns akzeptiert hätten. Sie demonstrierten daher zu Beginn des unbefristeten Streiks am Dienstagmorgen mit Transparenten wie "Erniedrigt uns nicht!" oder "Auch wir sind Teil des Konzerns!". An die Konzernführung in Wolfsburg gerichtet waren Vorwürfe wie "Für uns das Minimum, für euch das Maximum".

Volkswagen ist einer der größten Arbeitgeber und Exporteure der Slowakei. Innerhalb des Volkswagen-Konzerns wiederum gilt der slowakische Standort als einer der modernsten und produktivsten. Dort werden zugleich Autos für fünf Marken produziert, nämlich VW, Porsche, Audi, Seat und Skoda.

dpa


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