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Umwelt

Sieb fördert bei Sandaufspülung 304 Munitionsteile zu Tage

Mehr als 300 Kampfmittel und Munitionsteile wurden durch ein neu eingesetztes Siebverfahren bei der Sandaufspülung an der Insel Hiddensee entdeckt. Nach den Munitionsfunden nach Aufspülungen an den Stränden von Rerik und Boltenhagen im vergangenen Jahr hatte das Land das Sieb eingesetzt, um Munitionsreste aus dem Sand herauszufiltern.

Hiddensee. Gefunden wurden etwa 30 Munitionshülsen, 27 kleine Zünder, 19 ältere deutsche Granaten sowie 28 Granaten der NVA und sowjetischer Streitkräfte, wie das Umweltministerium am Montag mitteilte. Die aus dem erstmaligen Einsatz gewonnenen Erkenntnisse sollten für künftige Sandaufspülungen genutzt werden, sagte der für Kampfmittelberäumung zuständige Innenminister Lorenz Caffier (CDU). Die auf Hiddensee aufgespülten 318 000 Kubikmeter Sand stammten nach Angaben des Ministeriums aus dem Sandentnahmegebiet "Darßer Ort", das nach Erkenntnissen des Munitionsbergungsdienstes nicht als kampfmittelbelastet gilt.

dpa


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