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Kriminalität

Serie von Automaten-Sprengungen reißt nicht ab

Nur einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Geldautomaten-Knackern auf der Flucht haben im Emsland andere Täter erneut zugeschlagen. In der kleinen Gemeinde Geeste sprengten sie einen Automaten und flüchteten mit Bargeld in unbekannter Höhe.

Geeste. Nach einem ähnlichen Überfall in Meppen waren am Vortag drei Räuber mit ihrem Fluchtwagen verunglückt. Einer starb dabei, ein weiterer wurde lebensgefährlich verletzt, der dritte konnte nach kurzer Flucht zu Fuß festgenommen werden.

Die Sprengung in der Nacht zum Donnerstag in Geeste war der 19. Fall dieser Art in der Region seit Sommer 2015 und der 7. Fall in Niedersachsen seit Jahresbeginn. Auch im benachbarten Nordrhein-Westfalen gibt es eine Reihe ähnlicher Taten, das Landeskriminalamt in Hannover setzte im vergangenen Jahr eine Sonderkommmission ein. Die Ermittler gehen davon aus, dass es eine ganze Reihe von Tätern gibt, die mit dieser Masche arbeiten.

In der Nacht zum Donnerstag weckte der Knall der Automaten-Sprengung in Geeste einen Anwohner über der Bank, sagte ein Polizeisprecher in Lingen. Der Mann sah noch, wie zwei Täter in einer dunklen Limousine flüchteten. Genau wie sonst wurde der Geldautomat mit einem Gasgemisch in die Luft gesprengt. Die genaue Höhe der Beute ist noch unbekannt.

dpa


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