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Prozesse

Seniorin scheitert mit Klage nach Sturz im Supermarkt

Hannover (dpa/lni) - Nach ihrem Sturz im Supermarkt erhält eine Rentnerin aus Hannover weder Schmerzensgeld noch Schadensersatz von dem Unternehmen. Das Amtsgericht Hannover wies die Klage der Seniorin am Donnerstag ab, weil dem Marktbetreiber keine Versäumnisse nachzuweisen seien.

Die Klägerin war auf einem nassen Schmutzfleck in der Gemüseabteilung ausgerutscht und hatte eine Schädel- und Knieprellung erlitten. Außerdem wurden ihre Brille und Hose zerstört. Dafür verlangte sie insgesamt rund 1800 Euro Entschädigung.

Nach der Anhörung von Zeugen ist das Gericht jedoch davon überzeugt, dass die Gemüsetheke nur 10 bis 15 Minuten vor dem Sturz kontrolliert worden war. Zwischen den einzelnen Überprüfungen und Reinigungen sei es nie ganz auszuschließen, dass in einer Gemüseabteilung ein Gemüseblatt herunterfällt, argumentierte Richterin Dagmar Frost. Aus diesem Grund müssten Kunden in begrenztem Umfang auf die Beschaffenheit des Fußbodens mit achten. (AZ: 453 C 4349/15)

Die Justiz beschäftigt sich immer wieder mit Unfällen im Kaufhaus oder Supermarkt. Bei der Entscheidung kommt es darauf an, ob das Unternehmen ausreichend Vorkehrungen getroffen hat, um die Sicherheit seiner Kunden zu gewährleisten.

dpa


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