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Seehund-Inventur an der Nordsee. Foto: Christian Charisius/Archiv

Seehund-Inventur an der Nordsee. Foto: Christian Charisius/Archiv

Tiere

Seehundzähler gehen wieder in die Luft

Zur Inventur der Seehunde an der Nordseeküste fliegen in den nächsten Wochen wieder Flugzeuge mit erfahrenen Beobachtern über das Wattenmeer. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg organisiert an fünf Terminen insgesamt 15 Beobachtungsflüge zwischen Ems und Elbe.

Oldenburg. Die ersten drei Kleinflugzeuge starten am 16. Juni in Emden, Mariensiel und Nordholz, die letzen am 17. August, wie eine Sprecherin sagte. Zeitgleich zählen Experten im Rahmen eines internationalen Schutzabkommens auch in Dänemark, Schleswig-Holstein und den Niederlanden.

Geflogen wird immer bei Niedrigwasser, weil die Seehunde dann gut auf den Sandbänken zu erkennen sind. Die Tiere halten sich dort in den Sommermonaten vermehrt auf, um ihre Jungen aufzuziehen, sich zu sonnen und um ihr Fell zu wechseln.

Von dem letzten großen Seuchenzug 2002 haben sich die Bestände längst erholt und auf einem hohen Niveau stabilisiert. Die Tiere werden in Niedersachsen seit 1958 gezählt, hier leben knapp 30 Prozent der Seehunde des gesamten Wattenmeeres. Im Sommer 2016 wurden auf niedersächsischem Gebiet über 9300 Tiere gezählt. Die Ergebnisse lassen auch Rückschlüsse auf die Wasserqualität und den Fischbestand zu.

dpa


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