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Eine Markierung mit der Aufschrift "Einspringen verboten".

Eine Markierung mit der Aufschrift "Einspringen verboten". © Felix Kästle/Archiv

Wasser

Schwimmverbote und Warnungen: Blaualgen trüben Badespaß

Wer die vielleicht letzten heißen Tage des Sommers zum Baden nutzen will, muss sich gut überlegen, in welchen See er springen möchte: In knapp 20 Gewässern in Niedersachsen trüben nämlich giftige Blaualgen den Spaß.

Hannover. Im Kreis Oldenburg ist am Helenensee in Großkneten und am Badesee Aschenbeck bei Wildeshausen das Schwimmen sogar ganz verboten, ebenso im Seeburger See im Landkreis Göttingen.

An vielen anderen Gewässern ist zumindest Vorsicht angesagt. So auch an den beiden größten und bekanntesten Badeseen Niedersachsens: Denn auch das Steinhuder Meer und der Dümmersee im Landkreis Diepholz haben wegen ihrer geringen Tiefe mit Blaualgen zu kämpfen, erklärte Katharina Kohls vom niedersächsischen Landesgesundheitsamt.

Je nach Wetterlage und Wind könne sich die Situation aber auch sehr schnell wieder ändern. Wo Blaualgen entdeckt wurden, werde das Wasser von den Landkreisen besonders häufig geprüft, oft sogar täglich, erklärte Kohls.

Wer Wasser mit den giftigen Blaualgen darin schluckt, muss mit Übelkeit, Erbrechen oder Atemnot rechnen. Außerdem drohen Haut- und Schleimhautreizungen. Besonders bei hohen Temperaturen und vielen Nährstoffen im Wasser, etwa durch angrenzende Landwirtschaft, vermehren sich die Blaualgen schnell.

dpa


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