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Auffallunfall auf der A7: Der Fahrer dieses Wagens wird wegen schwerer Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Foto: Elsner

Verkehr

Schwere Unfälle sorgten für Vollsperrung der A7

Nach zwei Verkehrsunfällen auf der A7 - etwa in Höhe der Anschlussstelle Anderten - am frühen Samstagmorgen war die Autobahn in Richtung Hamburg bis etwa 13:00 Uhr voll gesperrt. Die Bilanz: Drei Schwer- und drei Leichtverletzte sowie erhebliche Verkehrsbehinderungen bis in die Mittagszeit.

Hannover. Gegen 5:10 Uhr war zunächst der Opel Astra einer 49-jährigen Fahrerin sowie ihres 55 Jahre alten Beifahrers aus bislang ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf das Heck eines in Richtung Hamburg fahrenden LKW aufgefahren. Nachdem der Opel anschließend auf den linken Fahrstreifen geschleudert worden war, stiegen beide Insassen aus.

Kurz darauf fuhr zuerst ein Subaru eines 62-Jährigen, unmittelbar darauf der Citroen eines 57-Jährigen (Beifahrerin 55) in den Opel. Hierbei wurden die beiden Insassen des Astras an den Fahrbahnrand geschleudert und erlitten schwere Verletzungen. Beide kamen zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Während der Fahrer des LKW unverletzt blieb, erlitten die Insassen des Subaru sowie des Citroen leichte Verletzungen. Den entstandenen Schaden bei diesem Unfall schätzt die Polizei auf knapp 60 000 Euro. Durch die nun erforderliche Vollsperrung der Autobahn staute sich der Verkehr.

Etwa 800 Meter hinter der Unfallstelle ereignete sich daraufhin gegen sechs Uhr ein weiterer Verkehrsunfall. Nachdem sowohl ein 47-Jähriger in seinem LKW als auch ein dahinter fahrender 43-Jähriger in seinem VW Golf ihre Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen gebracht hatten, übersah offenbar der 64 Jahre alte Fahrer eines weiteren LKW das Stauende, fuhr auf den PKW auf und schob diesen unter den davor stehenden Anhänger des LKW des 47-Jährigen. Während beide LKW-Fahrer unverletzt blieben, erlitt der 43-Jährige schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Geschätzter Schaden bei diesem Unfall: 20 000 Euro.

Die A7 war in Fahrtrichtung Hamburg bis etwa 13:00 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu vier Kilometern.


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