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Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz blickt aus einem Waggon.

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz blickt aus einem Waggon. © Carsten Rehder/Archiv

Parteien

Schulz verurteilt AfD-Aufruf zu Kirchenaustritt

SPD-Chef Martin Schulz hat Aufrufe aus der AfD-Spitze zum Kirchenaustritt scharf verurteilt. Das sei ein ungeheuerlicher Angriff auf die Kirchen, schrieb der Kanzlerkandidat an den Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, und den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche, Bischof Heinrich Bedford-Strohm.

Berlin. In den der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Briefen erklärt Schulz, die Vorwürfe der AfD gegen die Kirchen seien "unfassbar und abscheulich". Die AfD habe auf ihrem Kölner Parteitag gezeigt, dass es ihr um Spaltung, Provokation und rechten Populismus gehe.

AfD-Vorstandsmitglied Armin Paul Hampel hatte in Köln alle christlichen AfD-Mitglieder aufgefordert, aus der Kirche auszutreten. "In dem Verein sollte keiner von uns mehr Mitglied sein", hatte der niedersächsische Landeschef am Samstag den Delegierten des AfD-Bundesparteitages zugerufen. Der Staat solle für die Kirchen künftig keine Steuer mehr einziehen. Hintergrund sind kritische Äußerungen der Kirchen über die Politik der AfD. Kirchenvertreter beteiligten sich in Köln unter dem Motto "Unser Kreuz hat keine Haken" an den Protesten gegen die AfD. 

Schulz dankte den Kirchen für ihre klare Haltung. Sie hätten sich "in aller Deutlichkeit gegen Ausgrenzung und Hass in jeder Form positioniert". 

dpa


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