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Martin Schulz ist zu sehen.

Martin Schulz ist zu sehen. © Stephanie Lecocq/Archiv

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Schulz lässt K-Frage weiter offen: Führungsanspruch für SPD

Der als möglicher SPD-Kanzlerkandidat und Außenminister gehandelte Martin Schulz hat den Führungswillen der SPD nach der Bundestagswahl 2017 bekräftigt, die K-Frage aber weiter offen gelassen.

Walsrode. "Wir wollen die stärkste Kraft in der Bundesrepublik sein und dieses Land führen", sagte der EU-Parlamentspräsident am Freitagabend in Walsrode bei einer SPD-Wahlkreiskonferenz. "Das Lebensschicksal der hart arbeitenden Menschen in diesem Land, die sich an die Regeln halten, muss das Leitmotiv der SPD sein, dann werden wir auch gewählt."

Er sei stolz darauf, dass der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel Außenminister Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsidenten vorgeschlagen haben, meinte Schulz. Zu einer möglichen Nachfolge Steinmeiers und einer mögliche SPD-Kanzlerkandidatur nahm er aber trotz Nachfrage örtlicher Parteimitglieder keine Stellung. Nach der Wahl des örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 scherzte Schulz lediglich: "Gott sei Dank ist die K-Frage mit Klingbeil beantwortet."

In seiner Rede pochte Schulz auf einen starken Staat, der den einfachen Menschen ein Leben in Würde garantieren müsse. Er unterstrich die Verantwortung Deutschlands für die Zukunft Europas. "Europa ist gefährdet. Und und Deutschland als stärkstes Land in der Europäischen Union muss es verteidigen."

dpa


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