Navigation:
Doris Schröder-Köpf

DorisSchröder-Köpf

Nach Abstimmung in der Türkei

Schröder-Köpf fordert Änderung des Wahlrechts

Auch wer zwei Pässe hat, soll nur noch in einem Land wählen dürfen und zwar in dem, in dem er lebt. Das fordert Niedersachsen Migrationsbeauftragte Doris Schröder-Köpf (SPD) im Gespräch mit der NP. Die aktuelle Regelung, sei „nicht fair gegenüber den Menschen, die nur in einem Land wählen dürfen“.

Hannover. Niedersachsens Migrationsbeauftragte Doris Schröder-Kopf (SPD) spricht sich für eine Änderung des Wahlrechts aus. Sie fordert: Auch wer Pässe zweier Staaten hat, soll nur in einem Land wählen dürfen.

Schröder-Köpf sagte im NP-Interview: „Ich glaube, dass es ein Problem ist, wenn man in zwei Ländern wählen kann.“ Sie sei keine Juristin, wüsche sich aber eine Änderung. „Das Wahlrecht sollte an ein Land gekoppelt sein, und zwar an das Land, in dem man hauptsächlich lebt.“ Die aktuelle Regelung sei „nicht fair gegenüber den Menschen, die nur in einem Land wählen dürfen“.

Die Migrationsbeauftragte begründet weiter: „Wer wählt, soll die Folgen seiner Wahl mittragen.“ Sie meine damit nicht nur die Türkei, sondern auch die EU-Staaten. „Wie können Leute, die hier wohnen beispielsweise für eine Einschränkung der Pressefreiheit in Ungarn oder Polen stimmen.“

Den Doppelpass stellt die SPD-Politikerin ausdrücklich nicht in Frage.
 

Von Dirk Altwig


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Endspurt in der 2. Liga - schafft 96 den direkten Aufstieg?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie