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Finanzminister Schneider (SPD) sieht den VW-Aktiensturz gelassen.

Finanzminister Schneider (SPD) sieht den VW-Aktiensturz gelassen. © Alexander Körner/Archiv

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Schneider: Land verliert durch VW-Aktiensturz aktuell kein Geld

Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) sieht den Kurssturz der VW-Aktie als Folge des Skandals um manipulierte Abgastests gelassen. Der Kursrutsch sei für das Land als größten Anteilseigner derzeit praktisch ohne Auswirkungen.

Hannover. Ernsthafte Risiken für den Landeshaushalt gebe es nach bisherigem Stand nicht, sagte Schneider am Dienstag in Hannover.

Das Land hält als VW-Großaktionär gut 59 Millionen Stammaktien und damit rund 20 Prozent an dem Autobauer. Der Buchwert der VW-Aktien sei niedrig angesetzt, so dass keine Korrektur notwendig sei, sagte eine Ministeriumssprecherin. Außerdem plane das Land auch nicht, sich von Anteilen zu trennen, so dass Kursverluste derzeit auch nicht realisiert würden.

Sollte die VW-Hauptversammlung im kommenden Jahr einen Verzicht auf die Dividendenzahlung beschließen, so treffe das die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft, die für das Land die VW-Anteile hält. "Wenn die Dividende ausfällt, hat die HanBG im Extremfall ein Verlustjahr zu verzeichnen", sagte Minister Schneider. Das bleibe aber abzuwarten. Außerdem werde die Volkswagen-Stiftung weniger Geld für Wissenschaftsprojekte ausschütten könne, sollte es zu einem Dividendenverzicht kommen.

dpa


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