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Niedersachsen Schnee und Eis sorgen im Nordwesten für zahlreiche Unfälle
Nachrichten Niedersachsen Schnee und Eis sorgen im Nordwesten für zahlreiche Unfälle
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11:43 26.02.2018
Hannover

Schneefall und Eisglätte haben in Niedersachsen für eine ganze Reihe von Verkehrsunfällen gesorgt, manchmal krachte es gleich mehrfach. Besonders betroffen war der Nordwesten. So gab es rund um Oldenburg seit Sonntagabend mindestens zehn Glätteunfälle, allesamt Blechschäden. Genauso glimpflich ging die unfreiwillige Rutschpartie bei zwei Unfällen auf der Autobahn 27 bei Bremen aus. Auf der Autobahn 2 bei Braunschweig meldete die Polizei einen Unfall durch Schnee am frühen Montagmorgen. 

Zu acht Verkehrsunfällen kam es Sonntagnachmittag bei plötzlich einsetzendem Schneefall auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Sittensen und Stuckenborstel. "Alle waren auf nicht angepasste Geschwindigkeiten auf der winterglatten Fahrbahn zurückzuführen", hieß es bei der Polizeiinspektion Rotenburg. Ein 68-jähriger Autofahrer wurde leicht verletzt, sonst blieb bei Sachschäden.

Auf der A39 bei Winsen an der Luhe krachten am Sonntag während eines starken Schneegestöbers vier Fahrzeuge ineinander, es gab zwei Leichtverletzte. In Bremen traf es zwei Autofahrer. Bei den Unfällen zwischen Sonntagabend und dem frühen Montagmorgen wurde nach Polizeiangaben aber niemand verletzt. Zudem geriet auf der A27 bei Bremen ein Fahrzeug nach einem Glätteunfall in Brand, der Fahrer wurde leicht verletzt. Im Harz dagegen sei es ruhig geblieben, sagte ein Sprecher am Vormittag. Die Polizei mahnt zur Vorsicht - bei anhaltenden Temperaturen unter null Grad blieben die Straßen auch tagsüber oft glatt. Die Stadtverwaltung von Braunschweig warnte am Montag davor, Eisflächen auf den Gewässern zu betreten.

Am Bremer Flughafen wurden wegen Schneefällen und Eisglätte seit Sonntagabend zehn Flüge gestrichen. Nach 21.00 Uhr war die Wetterlage so schlecht, dass sechs ankommende Flugzeuge nicht landen konnten. Ein Teil der Flüge sei nach Hannover umgeleitet worden, sagte ein Airport-Sprecher. Am Vormittag lief nach Angaben einer Sprecherin in Bremen alles planmäßig.

dpa

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