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Rüstungsindustrie

Schmiergeld: Staatsanwaltschaft Bremen ermittelt weiter

In Zusammenhang mit möglichen Schmiergeldzahlungen bei Waffengeschäften laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen weiter mit Nachdruck. Der Verdacht der Ermittler werde durch Unterlagen gestützt, die bei Durchsuchungen sichergestellt worden seien, berichtete das "Handelsblatt" am Mittwoch unter Berufung auf entsprechende Papiere.

Bremen/Essen. Die Bremer Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage laufende Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts auf Bestechung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit dem Bremer Rüstungsunternehmen Atlas Elektronik. Es gehe um 19 Beschuldigte. Zu weiteren Einzelheiten wollte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Stellung nehmen.

Die Ermittlungen gegen das Gemeinschaftsunternehmen von Thyssenkrupp und Airbus hatten bereits vor einigen Wochen auch die Essener Zentrale des Stahl- und Industriegüterkonzerns betroffen. Ein Thyssenkrupp-Sprecher bestätigte auf Anfrage, dass das Unternehmen mit eigenständigen Ermittlungen an einer Aufklärung der Vorwürfe arbeite. Daneben unterstütze man die Staatsanwaltschaft Bremen, hieß es. "Als Gesellschafterin und ebenfalls von dem Ermittlungsverfahren betroffenes Unternehmen nehmen wir die Vorwürfe sehr ernst", betonte der Sprecher.

dpa


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