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Schweine.

Schweine. © Carmen Jaspersen/Archiv

Agrar

Schlechtes Wirtschaftsjahr für Bauern: Leichte Hoffnung

Niedersachsens Bauern haben nach Angaben der Landwirtschaftskammer erneut ein dramatisch schlechtes Wirtschaftsjahr hinter sich. Der Durchschnittsbetrieb habe vom Juli 2015 bis Ende Juni 2016 einen Eigenkapitalverlust von fast 10 000 Euro hinnehmen müssen, sagte Kammerpräsident Gerhard Schwetje am Dienstag in Oldenburg.

Oldenburg. "Fakt ist seit langem: Die meisten Betriebe zehren von ihrer Substanz." Dies sei existenzgefährdend.

Trotz schwieriger Marktlage gibt es aber Hoffnungsschimmer. So scheint der starke Fall der Milchpreise zunächst gebremst. Für 2017 gebe es die Möglichkeit, dass das Milchgeld von zuletzt 26 Cent auf 30 bis 32 Cent pro Liter steige, hieß es von der Kammer. Auch dies gilt aber noch nicht als auskömmlich. Ein Aufwärtstrend sei ebenso bei den stark schwankenden Preisen für Schweinefleisch und Ferkel zu erkennen.

Dennoch rechnet der Kammerpräsident mit einem weiteren Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen. Im Vorjahresvergleich sank die Zahl um 700 auf 32 700. Diese Entwicklung werde sich fortsetzen. Die Kammer legte bei ihrer Versammlung auch ihren Etat für 2017 vor. Er hat ein Gesamtvolumen von 182 Millionen Euro, weist aber ein Defizit von 2 Millionen Euro aus 2016 lag das Defizit bei 3,5 Millionen Euro.

dpa


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