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Nach wie vor ist unklar, wie es zum dem Schuss kam. 

Nach wie vor ist unklar, wie es zum dem Schuss kam. © Daniel Bockwoldt/Archiv

Notfälle

Schießunfall in Bremerhaven: Warum war die Patrone im Lauf?

Ein Zeitungsreporter lässt sich für eine Reportage-Serie die Dienstwaffen der Polizei Bremerhaven zeigen. Dabei löst sich ein Schuss, das Projektil durchschlägt den Oberschenkel des Mannes. Doch warum war die Pistole geladen?

Bremerhaven. Die Polizei untersucht weiter die Hintergründe eines Unfalls, bei dem ein Journalist bei der Vorführung einer Waffe in der Polizeipressestelle in Bremerhaven versehentlich durch einen Schuss verletzt wurde.

Es sei noch unklar, wie es dazu habe kommen können, sagte Frank Schmidt, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei der Polizei Bremerhaven, am Mittwoch. Bei der Waffe habe es sich um eine Dienstpistole der Marke SigSauer P6 gehandelt.

Normalerweise gehen die Beamten mit einer geladenen, aber gesicherten der Waffe in den Dienst. Das P6-Magazin fasst maximal acht Patronen. Wird die Waffe durch das manuelle Ziehen des Pistolenschlittens geladen, ist eine Patrone im Lauf, sieben verbleiben im Magazin. Wird das Magazin manuell wieder auf acht Patronen aufgefüllt, hat die Waffe maximal neun Schuss. Bei Dienstende werden im Normalfall das Magazin und auch die Patrone im Lauf entnommen.

Es wird nun geprüft, warum sich am Dienstag noch eine 9-Millimeter-Patrone im Lauf befand, die den 44 Jahre alten Journalisten der "Nordsee-Zeitung" im Oberschenkel traf. Er recherchierte über die Ausrüstung der Polizei. Die Bremerhavener Polizei rüstet zur Zeit Schritt für Schritt auf das neue Dienstpistolenmodell Walther P99 um.

dpa


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