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In Bergen-Belsen waren bis 1950 «Displaced Persons» untergebracht.

In Bergen-Belsen waren bis 1950 «Displaced Persons» untergebracht. © Angelika Warmuth/Archiv

Geschichte

Schau zeigt Schicksal der Heimatlosen nach Kriegsende

Lohheide (dpa/lni) - Als "Displaced Persons" wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs heimatlose Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und jüdische Häftlinge genannt, die von den Alliierten befreit wurden.

Ihrer bislang wenig bekannten Geschichte ist seit Sonntag erstmals eine Ausstellung in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen gewidmet.

"Wohin sollten wir nach der Befreiung? Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945" lautet der Titel der Schau, die auf dem umfangreichen Sammlungsbestand des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen beruht. Anhand von Einzelschicksalen und Lebenswegen wird das Vorgehen der Alliierten mit den mindestens sieben Millionen Heimatlosen nach Kriegsende dokumentiert.

In Bergen-Belsen diente die dortige Kaserne bis 1950 als sogenanntes "Displaced Persons Camp" und wurde zum größten Lager für heimatlos gewordene Juden in Deutschland. Für bis zu 20 000 Holocaust-Überlebende diente es als Startpunkt eines neuen Lebens in Israel. Die Ausstellung ist bis zum 30. August zu sehen.

dpa


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