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Schau stellt Bildhauer Hoetger und Marcks gegenüber

Tänzerinnen, Jünglinge, üppiggeformte Venusfiguren: Die Bildhauer Bernhard Hoetger und Gerhard Marcks beschäftigten sich mit ähnlichen Themen und Motiven. Dennoch sind ihre Skulpturen grundverschieden, wie eine Ausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum von Sonntag an in Bremen zeigt.

Bremen. Unter dem Titel "Eine Tradition - zwei Welten" stellt diese etwa 50 Figuren, Büsten und Köpfe gegenüber - wobei das Museum aus einem reichen Schatz schöpfen konnte: Von beiden Künstlern befindet sich der größte Teil des Nachlasses in Bremen.

Hoetger (1874-1949) und Marcks (1889-1981) gehören zu den wichtigsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Beide ließen sich in ihren Werke von der Antike inspirieren. Während Marcks sich an den Griechen orientierte, war für Hoetger die altägyptische Kunst maßgebend. "Die blockhafte Gestaltung der Standfiguren ist sein Ideal", sagte Kuratorin Simone Ewald am Donnerstag. Marcks konzentriere sich in seinen Darstellungen dagegen mehr auf die Natur.

Deutlich wird das zum Beispiel an der "Thüringer Venus" von Marcks und Hoetgers "Eva mit Apfel". Marcks stellt eine üppig geformte Frau in Lebensgröße dar, die in einer Hand einen Apfel hält und mit der anderen in ihrem wallenden Haar spielt. Hoetgers Eva verharrt dagegen in einer Schrittstellung, den Apfel an die Brust gedrückt. Das Haar hängt in geordneten Wellen auf dem Rücken.

dpa


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