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Kriminalität

Salzhemmendorf: Bombendrohung, weil Schülerin frei haben wollte

Nach einer Bombendrohung endete der erste Unterrichtstag nach den Sommerferien am Donnerstag an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Salzhemmendorf (Kreis Hameln-Pyrmont) früher als geplant - weil eine 17-Jährige frei haben wollte.

Salzhemmendorf. Am Nachmittag meldete sich die 17-Jährige per Notruf bei der Polizei und erklärte, sie habe in einem Internetchat hat mit einem Mann angedeutet, dass sie Morgen kein Bock auf Schule hätte. Dieser habe geantwortet, er werde dafür sorgen, dass sie nicht zur Schule müsse. Der Mann, ein 26-Jähriger aus Garbsen, meldete sich anschließend bei der Polizei in seiner Heimatstadt und gestand, dass er es war, der gegen 10 Uhr anonym im Schulsekretariat angerufen und mit einer Bombe gedroht hatte.

Der Gebäudekomplex war danach vollständig evakuiert und mit einem Sprengstoffspürhund abgesucht worden. Rund 850 Schüler wurden nach Hause geschickt. Erst am Nachmittag konnte die Polizei Entwarnung geben.

Dem Täter drohten massive strafrechtliche und finanzielle Folgen, sagte Sprecher Andreas Appel. Drohanrufe können mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Außerdem muss der Anrufer die Kosten für den Großeinsatz der Polizei tragen.


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