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BRANDANSCHLAG

Salzhemmendorf: Alle Angeklagten legen Revision ein

Sie weinten vor Gericht und entschuldigten sich - jetzt lassen sie ihre Anwälte Einsprüche gegen das Urteil des Landgerichts Hannover einlegen.

Hannover. In der Strafsache gegen Dennis L., Sascha D. und Saskia B. wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes u.a. haben alle Angeklagten innerhalb der einwöchigen Einlegungsfrist (§ 341 Abs. 1 StPO) Revision eingelegt. In weiterer Folge wird daher der Bundesgerichtshof das Urteil auf Rechtsfehler überprüfen.

Die Angeklagten sind durch Urteil der 13. Großen Strafkammer als Schwurgericht vom 17. März 2016 des gemeinschaftlichen versuchten Mordes in vier rechtlich zusammentreffenden Fällen in Tateinheit mit gemeinschaftlicher versuchter schwerer Brandstiftung schuldig gesprochen worden.

Der Angeklagte Dennis L. wurde zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren verurteilt.

Der Angeklagte Sascha D. wurde zu einer Freiheitsstrafe von 7 Jahren verurteilt und seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Es wurde zudem bestimmt, dass 1 Jahr und 6 Monate der Strafe vor der Maßregel zu vollziehen sind.

Die Angeklagte Saskia B. wurde zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten verurteilt.

"Das schriftliche Urteil ist noch nicht raus" erklärte Landgericht-Sprecher Stephan Loheit gestern. Ob die Anwälte auch wirklich in Revision gehen wollten, sei noch unklar. Mit ihrem Einspruch haben sie bisher lediglich fristgerecht gehandelt, um sich weitere Schritte offen zu halten.

(Az.: 39 Ks 20/15)


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