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Die Salzgitter AG legt heute seine Konzern-Bilanz vor.

Die Salzgitter AG legt heute seine Konzern-Bilanz vor. © Julian Stratenschulte/Archiv

Rohstoffe

Salzgitter AG legt endgültige Zahlen für 2015 vor

Inmitten einer Branchenkrise mit Preisverfall und Billigimporten legt Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller Salzgitter heute seine Konzern-Bilanz vor. Vor allem die Kampfpreise der chinesischen Konkurrenz bereiten Sorgen.

Salzgitter. Im laufenden Jahr traut Salzgitter sich vor Steuern nur eine schwarze Null zu.

Ende Februar hatte der MDax-Konzern mitgeteilt, dass sich 2015 der Verlust unter dem Strich mit 45,5 Millionen Euro spürbar erhöht habe - der Fehlbetrag wuchs um 43 Prozent. Hauptgrund ist ein Urteil des Bundesfinanzhofs zur steuerlichen Behandlung von Dividendenerträgen. Die Entscheidung sorgte für einen Sonderaufwand von 26,5 Millionen Euro.

Erst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass Salzgitter an vier Standorten insgesamt mehrere Hundert Jobs streichen will. Details zu genauen Zahlen blieben offen. Der Umfang sei aber deutlich geringer als beim Sparprogramm "Salzgitter AG 2015", mit dem mehr als 1500 Arbeitsplätze abgebaut wurden, hatte Konzernchef Heinz Jörg Fuhrmann der "Braunschweiger Zeitung" gesagt. Betroffen sind die Werke Ilsenburg im Harz, Mülheim/Ruhr, Hamm und Siegen.

dpa


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