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Gebäude der Bremer Landesbank (BLB).

Gebäude der Bremer Landesbank (BLB). © Carmen Jaspersen/Archiv

Banken

SPD dämpft Erwartungen an Erlös aus Landesbank-Anteilen

Die Bremer SPD dämpft die Erwartungen an einen möglichen Kaufpreis für den Landesanteil an der Bremer Landesbank (BLB). Das von der CDU genannte Mindestlimit von 480 Millionen Euro sei nicht die Messlatte, sagte am Dienstag der Chef des Controlling-Ausschusses im Bremer Landtag, Arno Gottschalk (SPD).

Bremen. Als Richtwert für einen Verkauf des 41-prozentigen BLB-Anteils des Bundeslandes Bremen an die NordLB nannte er am Dienstag einen Betrag von 290 Millionen Euro.

Bremen hatte 2012 seine direkte Beteiligung an der Landesbank aufgestockt. Dafür war eine stille Einlage im Wert für 480 Millionen Euro umgewandelt worden. Allerdings müsse man hier unterscheiden, sagte Gottschalk dem "Weser-Kurier" (Dienstag). Die EU-Kommission hatte den Marktwert dieser Einlage damals auf 290 Millionen Euro beziffert. Daraus resultieren die unterschiedlichen Erwartungen an den Verkaufserlös.

Bis Jahresende erwartet die BLB einen hohen Verlust. Grund ist eine von der Europäischen Zentralbank verlangte höhere Risikovorsorge für marode Schiffskredite des Geldhauses. Die NordLB - mit 54,8 Prozent BLB-Mehrheitsgesellschafter - erwägt eine Übernahme des 41-prozentigen Anteils des Bundeslandes Bremen.

dpa


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