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Kriminalität

S-Bahnverkehr in Stade durch Brandstiftung lahmgelegt

Am Rande von Demonstrationen rechter und linker Gruppen ist der Zugverkehr in Stade durch eine Brandstiftung lahmgelegt worden. Bereits am Samstag kam es daraufhin zu erheblichen Behinderungen bei der Bahn, teilte die Polizei mit.

Stade. Auch am Sonntag fuhren zwischen Stade und Hamburg keine S-Bahnen, stattdessen gab es Busse als Ersatz. Es sei unklar, wann der Verkehr wieder normal laufen werde, sagte eine Bahnsprecherin am Sonntag. Unbekannte hatte einen Kabelkanal angezündet, daraufhin kam es zu einem Ausfall der Stellwerkstechnik.

Die rechte Initiative "Gemeinsam für Deutschland" hatte am Samstag zu einer Kundgebung in Stade aufgerufen, nach Polizeiangaben kamen rund 60 Teilnehmer. Etwa 350 Bürger nahmen an einer Gegendemonstration teil. Die Polizei war mit rund 1000 Beamten im Einsatz, um Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten zu verhindern.

Fünf Beamte wurden dabei leicht verletzt, vier Demonstranten vorläufig festgenommen. Die Polizei leitete elf Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Körperverletzung, Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

dpa


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